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Kino

Gone Girl - Das perfekte Opfer

Kinoprogramm | Köln | Residenz

Residenz
Kaiser-Wilhelm-Ring 30-32
50672 Köln
Tel.: 0221 - 913 969 13

ÖPNV: U-Bahn: Christophstraße, MediaPark

Frühstück bei Tiffany

USA, 1960, 115 Min.
Regie: Blake Edwards

Sonntag, 26.1012:00

Gone Girl - Das perfekte Opfer

USA, 2014, 143 Min.
Regie: David Fincher

Samstag, 25.1022:45
Sonntag, 26.1020:00
Montag, 27.1020:00
Dienstag, 28.1020:00
Mittwoch, 29.1020:00

NEU Hin und weg

Deutschland, 2014, 95 Min.
Regie: Christian Zübert

Sonntag, 26.1015:00, 17:30, 20:15
Montag, 27.1015:00, 17:30, 20:15
Dienstag, 28.1015:00, 17:30, 20:15
Mittwoch, 29.1015:00, 17:30, 20:15

Monsieur Claude und seine Töchter

F, 2014, 93 Min.
Regie: Philippe de Chauveron

Sonntag, 26.1020:30
Montag, 27.1015:30, 18:00, 20:30
Dienstag, 28.1015:30, 18:00, 20:30
Mittwoch, 29.1015:30, 18:00, 20:30

Wie in alten Zeiten

Frankreich, Großbritannien, 2013, 95 Min.
Regie: Joel Hopkins

Samstag, 25.1022:30
Sonntag, 26.1015:15, 17:45
Montag, 27.1015:15, 17:45
Dienstag, 28.1015:15, 17:45

Kinoportrait:

Kinoprogramm Köln.
Das Kölner Kinoprogramm von choices hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Das Residenz

Andreas Lünstroth (Theaterleitung), Foto: Stefan Turiak

Schon wenn man das Residenz betritt, merkt man, dass einem ein ganz besonderes Kinoerlebnis bevorsteht: Das im Stil der 1950er Jahre gehaltene Foyer ist einladend und weiträumig und in einem sanften wie angenehmen Rotton gehalten – très chic. Zurückhaltende Jazzmusik untermalt das Ambiente und der Gast könnte fast den Eindruck bekommen, er wäre in eine Hotel- anstatt in eine Kinolounge geraten. Die Besucher sollen sich willkommen fühlen. Dafür will auch Theaterleiter Andreas Lünstroth sorgen: „Das wichtigste für den Gast ist, dass er während seines Besuchs an einen Punkt kommt, an den er sich gern zurückerinnert.“ Das kann eine persönliche Begrüßung mit Sektempfang sein oder die Tatsache, dass der Kinobetreiber den Zuschauer selbst zum Sitzplatz begleitet. „Luxus“, ohne abgehoben zu wirken und klassisch, ohne von Gestern zu sein.

Das Residenz hat passenderweise eine lange Geschichte: Mitten in einer der bedeutendsten Geschäfts- und Hauptverkehrsstraßen Kölns, wurde das Kino schon 1950 eröffnet. Wenige Jahre später erweitert der Kölner Kinobetreiber und Jurist Dr. Adolf Schoofs das Haus zum 820-Platz-Saal. Im Kinoboom der unterhaltungshungrigen Nachkriegszeit wird das Filmtheater in ein sechsstöckiges Wohn- und Geschäftsgebäude eingebunden und 1965 wird ein zweiter Kinosaal im Obergeschoss eröffnet. Mit seinen 365 Plätzen wirkt der Name des Saals „Intimes Theater“ fast schon irreführend. Schoofs, der auch das Theater am Rudolfplatz betreibt und seine Fühler später bis nach Düsseldorf und ins Ruhrgebiet ausstreckt, macht aus dem Residenz-Filmtheater ein beliebtes Unterhaltungskino.

Um zwei Schachtelkinos vergrößert, führt die UFA das Kino durch die achtziger und neunziger Jahre, wobei, ähnlich wie im Passage und im UFA-Palast, vor allem Mainstream-Filme auf dem Programm stehen. Trotz dieser bewegten Geschichte, ist sich das Residenz in seiner Architektur und in seinen Grundzügen treu geblieben und wurde 1992 unter Denkmalschutz gestellt. Dennoch muss die CineStar-Gruppe das zuletzt als „UFA-Arthouse“ betriebene Theater im Dezember 2005 wegen zu hoher Renovierungskosten und mangelnder Rentabilität schließen. Nach Zwischennutzungen als TV-Studio für Oliver Pocher und die „Die Wochenshow“ baut Cinemaxx-Mitbegründer Hans-Joachim-Flebbe das Theater im Winter 2011/2012 nach dem Vorbild seiner Astor-Lounges in Berlin und München zum „Luxuskino“ mit drei Sälen um.

Neben aktuelleren Arthouse-Produktionen, führt das Residenz-Filmtheater auch heute seine klassische Linie weiter: Live-Übertragungen von Konzerten der Berliner Philharmonie, von Ballett-Aufführungen wie z.B. „Der Nussknacker“ aus dem Bolchoi, Theateraufführungen wie „Macbeth“ aus der MET und Musicals wie „Billy Elliot“ aus dem Victoria Palace Theatre in London lassen sich hier in regelmäßigen Abständen finden. Klassiker wie z.B. „Ben Hur“ oder „Lawrence von Arabien“, die im originalen 35mm-Format gezeigt werden, dürfen in diesem reichhaltigen Repertoire nicht fehlen. Sollte doch ein Film in einer digitalen Version gezeigt werden, teilt die Theaterleitung dies ehrlich dem Publikum mit. Bei der 35mm-Kopie von „Der Rote Baron“ fehlten beispielsweise ein paar Minuten des letzten Aktes. Die Kinozuschauer zogen diese Version trotzdem einer digitalen Alternative vor.
(Redaktion choices.de)

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