In den 1920er Jahren studierten Chaim Grade und Hirsch Rasejner gemeinsam an einer Talmudhochschule – danach gingen sie getrennte Wege. 1948 sehen sie sich in Paris wieder, hinter ihnen liegen die Grauen des 2. Weltkriegs. Beide treibt dieselbe Frage um: Ist ein Glauben an Gott oder die Menschheit nach dem Holocaust noch möglich? Die harte Diskussion um diese Frage hat Chaim Grade in seinem Buch „Mein Streit mit Hirsch Rasejner“ dokumentiert. Susanne Klingenstein hat diesen Text nun aus dem Jiddischen übersetzt. Am 8. Oktober stellt sie die Erzählung im Amélie Thyssen Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung vor.
Susanne Klingenstein: Chaim Grade – Mein Streit mit Hirsch Rasejner | Do 8.10. 18.30 Uhr | Fritz Thyssen Stiftung | www.fritz-thyssen-stiftung.de
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