Der Anschlag
USA 2002, Laufzeit: 118 Min., FSK 12
Regie: Phil Alden Robinson
Darsteller: Ben Affleck, Morgan Freeman, James Cromwell, Liev Schreiber, Bridget Moynahan, Alan Bates, Ciaran Hinds, Philip Baker Hall, Ron Rifkin
Die Bebilderung amerikanischer Ur-Ängste stößt momentan auf fruchtbaren Boden, nicht zuletzt der 11. September hat hierfür das Feld bereit. Auch "Der Anschlag" spielt mit dieser Angst, genauer gesagt mit der Summe aller Ängste: einem Bombenanschlag während des alljährlichen Football-Endspiels, dem Superbowl, der das größte nationale Sportereignis markiert.Für einen derartig heimtückischen Akt kommt eigentlich nur eine Gruppe von Fanatikern in Frage: nein, nicht etwa islamische Terroristen, sondern europäische Neo-Nazis (!). CIA-Chef Cabot (Morgan Freeman) und sein Mitarbeiter Jack Ryan (Ben Affleck) nehmen die Verfolgung auf, stellen sich der schwierigen Herausforderung: in einem Wettlauf gegen die Zeit müssen die Hintermänner des perfiden Plans ausfindig gemacht und die fälschlicherweise unter Verdacht geratene Russen rehabilitiert werden.Streng genommen verdingt sich "The Sum Of All Fears" auf dem Gebiet der filmischen Kolportage, ist nichts weiter als eine Räuberpistole made in Hollywood. Der Grobmotorik des Plots steht allerdings eine gut geölte Umsetzungsmaschinerie gegenüber. Getragen von soliden darstellerischen Leistungen, insbesondere Morgan Freeman ragt heraus, korrespondiert das von Phil Alden Robinson entworfene Spannungsnetz zur Gänze mit Tom Clancys literarischer Vorlage, einem an erzählerischer Dichte schwer zu überbietenden Stück Unterhaltungskultur.
(Dietmar Gröbing)

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Auf Identitätssuche
Die 17. Ausgabe des Filmfestivals Cinescuela in Bonn – Festival 11/25