Lantana
Australien/Deutschland 2001, Laufzeit: 120 Min., FSK 12
Regie: Ray Lawrence
Darsteller: Anthony LaPaglia, Geoffrey Rush, Barbara Hershey, Kerry Armstrong, Rachael Blake, Vince Colosimo, Daniela Farinacci, Peter Phelps
spannend und berührend
Javier (1), 02.12.2002
brillant gespielt; mit vielen Überraschungen und vielen Gedanken zum Thema Vertrauen und Misstrauen in Beziehungen; sehr für Paare zu empfehlen
Vertrauen und Mißtrauen...
gutzi (182), 13.11.2002
... sind das Thema dieses Filmes und das ist beeindruckend umgesetzt. Ebenso wie die Figuren sich gegenseitig nicht vertrauen bzw. einander mißtrauen, wird auch der Zuschauer zunehmend misstrauischer, entzieht mal dem einen, mal dem anderen sein Vertrauen und traut schließlich eigentlich fast allen fast alles zu. Das Ganze ist brillant umgesetzt, der Film nimmt sich Zeit, seine Geschichte zu erzählen und die Schauspieler sind toll. Große Klasse!
Herausragend
mr. kurtzman (168), 10.11.2002
Wohl mit ziemlicher Sicherheit eines der herausragendsten Filme in diesem Jahr. Dieser Film ist sicherlich nicht für Leute gedacht, die im Kino die 08/15 Unterhaltung suchen. Ein Beitrag bis ins Detail über unsere tagtäglichen Fehler, die wir in einer Beziehung oder mehr als eine begehen. Intelligent erzählt, nicht nur weil die Schwächen beider Geschlechter aufgezeigt werden. Klischeehaftes Denken von Frau und Mann werden in Frage gestellt und regt einem zum Nachdenken an. Dazu kommt noch, dass die Schauspieler einfach grossartig waren und die Musik passend zum Film war. Eigentlich sehenswert.
nicht im kino
eyore (35), 02.11.2002
das einzige was mir an diesem film gefallen hat, war die herrausragende schauspielerische leistung von anthony lapaglia.
dieser film erinnerte mich eher an einen fernsehfilm.
wahrscheinlich fehlt mir der künstlerische zugang, aber ich habe mir mit jeder abblende (von denen es am schluß einige gab) gewünscht, es möge doch endlich vorbei sein.
Hervorragend
sektor29 (2), 31.10.2002
Ich hatte das Glück diesen Film vor einem Jahr bei einem Australienurlaub zu sehen. Endlich (wieso dauert es ein Jahr??) kommt er auch bei uns in die Kinos.
Lantana erinnert in seiner erzählerischen Dichte und mit der Beschränkung auf wenige Personen sehr an ein Theaterstück ohne jedoch im Kino deplaziert zu wirken. Die Schauspielerische Leistung aller Darsteller macht den Film allein zum Hochgenuss.
Gewarnt seien Kinogänger ohne Geduld, da der Film sich Zeit (glücklicherweise!)nimmt.
Interessant das er überall mit "Magnolia" verglichen wird, kam mir damals doch nach dem Kinobesuch genau der selbe Vergleich.
Ich kann nur hoffen, dass dieser Film nicht ganz im Trubel um Harry Potter, LotR und 007 untergeht.
Und den Verleih verstehe ich nicht: Wie kann eine Australisch Deutsche Coproduktion (Was an dem Film war Deutsch? Das Geld?)mit einem Jahr Verspätung in die Kinos kommen???

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Auf Identitätssuche
Die 17. Ausgabe des Filmfestivals Cinescuela in Bonn – Festival 11/25