Etwa 20 Millionen Menschen wurden unter dem NS-Regime zur Zwangsarbeit genötigt. Die 16-jährige Nelka ist eine von ihnen. Sie überlebt systematische Ausbeutung und sexuelle Gewalt und kehrt Jahrzehnte später zu ihrem einstigen Arbeitsplatz und Gefängnis zurück. In ihrem neuen Roman „Nelka“ behandelt Svenja Leiber einen verdrängten Aspekt der NS-Herrschaft. Denn ohne Zwangsarbeit wäre vermutlich weder die Bewaffnung der Wehrmacht noch die Ernährung der deutschen Bevölkerung während des Krieges möglich gewesen. Welche Narben hat diese Industrie der Gewalt hinterlassen? Im Mai begibt sich die Autorin im Literaturhaus auf eine Spurensuche.
Svenja Leiber: Nelka | Mo 11.5. 19.30 Uhr | Literaturhaus Köln | 0221 99 555 80
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