Jörg Fürst über die nach wie vor spannende Opernsanierung, die Planungen zur Eröffnung sowie den Untergang der Kölner Theaterzeitung „akt“.
In George Brants „Am Boden“ bedient eine Schwangere Kampfdrohnen in Afghanistan. Und: Das Performance-Kollektiv She She Pop fragt nach dem weiblichen Opfer in der Familie und in der Gesellschaft.
Steffen Jäger inszeniert Philipp Löhles Komödie als Zusammenprall zweier Lebensentwürfe: bürgerliche Gutmenschen versus selbstoptimierte Hedonisten.
„Methode Baklava“ nimmt einen Ansatz auf, der schon in „Taksi to Istanbul“ praktiziert wurde: Migrantenkinder über ihr Leben in Köln befragt. Diesmal geht es vor allem um die Mütter.
Das an die Artussage anknüpfende Mittelalterepos „Parzival“ ist ein Versroman über das Erwachsenwerden und die Selbstsuche. In der Inszenierung von Intendant Stefan Bachmann steht die Sinnsuche im Vordergrund.
In Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“ sind dem Schriftsteller Vockerat bei der Lebensgestaltung bürgerliche Grenzen auferlegt. Dann betritt die russische Studentin Anna Mahr das Feld.
Die Bonner Kammerspiele bringen in Koproduktion mit dem Staatstheater Darmstadt Joseph Roths Roman „Hiob“ auf die Bühne, der die beschwerliche Suche nach Glück in der modernen Welt behandelt.
Die EU-Flüchtlingspolitik kommt in „Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper“ von andcompany & Co. nicht sehr gut weg.
Maxim Billers Novelle beginnt damit, wie der jüdische Kunstlehrer Bruno Schulz 1938 einen Brief an Thomas Mann aufsetzt, um ihm die Lage in seiner polnischen Stadt zu schildern.
Der ostdeutsche Dramatiker Heiner Müller thematisierte 1968 mit „Philoktet“ Gewalt und Macht. Am Theater Tiefrot inszeniert Hansgünther Heyme.

Kopfzustände
„Two Queens“ am Metropol Theater – Auftritt 07/26
„Was ist der Ursprung von Konflikten?“
Regisseurin Sabine Hahn über „Antigone“ am Comedia Theater – Premiere 07/26
Für die ganze Familie
Kostenloses Open-Air-Programm beim „Sommer Köln 2026“ – Prolog 06/26
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
„Wie küsst man richtig?“
Regisseur David Vogel und Choreografin Nina Mackenthun über das Stück „Hundert“ am Schauspiel Köln – Premiere 05/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25