
Auf einmal
Deutschland, Frankreich, Niederlande 2016, Laufzeit: 113 Min., FSK 12
Regie: Aslı Özge
Darsteller: Sebastian Hülk, Julia Jentsch, Hanns Zischler
>> www.mfa-film.de/kino/id/auf-einmal/
Beklemmender Psychothriller vor Kleinstadtkulisse
Das Böse in dir
„Auf einmal“ von Asli Özge
Karsten feiert in seiner Wohnung eine Party. Am Ende ist nur noch ein Gast da: Anna. Die beiden küssen sich. Dann ist Anna tot. Die Obduktion ergibt eine natürliche Todesursache. Doch Karsten muss sich vor Gericht verantworten. Freunde und Kollegen wenden sich von ihm ab. Sein bürgerliches Leben in einer Kleinstadt droht zu zerfallen.
„Auf einmal“ ist eine Versuchsanordnung. Ein Lehrstück, das mit Hamlet beginnt und auf Rammstein endet. In schwächeren Momenten erinnern Dialoge und Schauspiel an eine Gerichtsshow. In den stärksten Szenen zeigt sich die Kraft eines reifen Spielfilms mit beeindruckender Bildsprache. Jede Einstellung ist sorgfältig arrangiert, im fahlen Schein eines grauen Herbsttages ausgeleuchtet. Ein beklemmender Psychothriller, der das Publikum nicht loslässt.
(Simone Schlosser)

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Raus aus dem Schmuddelwetter
Tiefgründige Filme im No!vember – Vorspann 11/25