
Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
Österreich 2018, Laufzeit: 146 Min., FSK 12
Regie: Rupert Henning
Darsteller: Valentin Hagg, Karl Markovics, Sabine Timoteo
>> www.wieichlernte.de
Fantasievolle Literaturverfilmung
Ein merkwürdiges Kind
„Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein” von Rupert Henning
Interview mit Darstellerin Sabine Timoteo
Der 12-jährige Paul Silberstein (eine echte Entdeckung: Valentin Hagg) leidet unter seinem tyrannischen Vater Roman (Karl Markovics) und den einengenden Gesetzen des katholischen Internats, in das ihn dieser gesteckt hat. Nur seine Mutter Emma (Sabine Timoteo) ermuntert Paul, seine Träume in Erfüllung gehen zu lassen.
Die Verfilmung von André Hellers autobiografischem Roman ist genauso überbordend wie dessen Bühneninszenierungen geraten. Der Film steckt voller Ideen und visueller Einfälle, die den Zuschauer in schneller Abfolge in ein Wechselbad der Gefühle und der absurd-skurrilen Ereignisse stürzen. Rupert Henning zaubert daraus in epischer Länge ein blumiges, die Grenzen der Fantasie austestendes Gesamtkunstwerk.

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