Verstörende Geräusche, Dunkelheit nur durchbrochen von einigen Lichtkegeln, zuckende Körper: Das Stück „I’VE SEEN IT ALL“ um sexuelle Gewalt und Inzest innerhalb einer Familie befördert den Zuschauer mitten ins Geschehen – und damit geradewegs in einen Albtraum.
Ein breites Bürgerbündnis hat nun den Verein „tanZkoeln“ ins Leben gerufen: Zweck des Vereins ist die „Förderung des zeitgenössischen Tanzes im Allgemeinen und in Köln im Besonderen“. Zum ersten Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung den Journalisten Jörg Jung.
Hügel aus Fleisch, Körper als Markierungen im Raum: Die Choreographie Sascha Waltz’ montiert den menschlichen Körper auseinander – und organisiert ihn neu. Die zwei-Stunden-Choreographie bricht mit dem konventionellen Tanz und feiert den Körper als Wunder.
10 Jahre gibt es die niederrheinische Punk’n’Roll-Band inzwischen, die sich in dieser Zeit auch deutschlandweit und außerhalb ihrer Heimat einen Namen verschaffen konnte. choices sprach anlässlich des Jubiläums mit Sänger Sebi und Bassist Mike.
Syrien ist im Kommen, Libyen schon am Abklingen, keine Rolle mehr spielen dagegen Tunesien und Ägypten. Die mediale Berichterstattung im Westen über die sogenannte Arabellion, die Aufstände im arabischen Raum, folgt so zynisch wie gnadenlos den Ausschlägen auf der Richterskala des Novitätenwerts.
Nach zwei Stunden Vorstellung öffnen sich die Türen, das Publikum strömt aus dem Saal, und überall sieht man ein Lächeln auf den Gesichtern. Wie oft kann man diese Beobachtung nach einer Tanzinszenierung machen?
Die neuen Spielregeln hat der alte Eisenstein noch nicht so recht verstanden. Der Krieg ist verloren, und nun will niemand mehr dabei gewesen sein bei der einst so glühenden großdeutschen Hitler-Gefolgschaft.
Die Flammen auf der Hauswand waren ein schlechtes Omen. Als am 18. August die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Bochum-Langendreer ausrückt, endete eine 30 Jahre dauernde Geschichte von Subkultur im Ruhrgebiet. Das Zwischenfall ist von Löschwasser zerstört.
KLAENG ist keine unregelmäßige Pluralbildung des Wortes Klang. Es klingt eher nach Klong, nach Geräusch. Und das Geräuschhafte hat in der Geschichte der Emanzipation der Dissonanz einen sehr hohen Stellenwert.
Zugegeben: Die Fahrt in die Bonner Oper zur Premiere von „Hair“ begann mit gemischten Gefühlen. Würde das legendäre Rock-Musical aus dem Jahre 1967 den Erinnerungen standhalten, die man mit dieser revolutionären Zeit verbindet?

Anfassen statt digitalisieren
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Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
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Emotionaler Kraftakt
„Il Trovatore“ an der Düsseldorfer Rheinoper – Oper in NRW 06/26
Klangschlacht
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