Eine Aura der Kraft und Vitalität umgibt sie. Die Muskeln glänzen im Scheinwerferlicht und bilden einen eindrucksvollen Kontrast zu den zerbrechlichen Beinen, auf denen sich die Tänzer nur mit Hilfe von Krücken bewegen können. Die neue Produktion „Terrains DéCouverts“ der DIN A 13 tanzcompany hatte in Dakkar im März Premiere.
Das achte Mal schon, vom 22. bis 26. Juni: an 5 Tagen, in 15 Locations, mit 46 Shows von 100 Acts. Der Eigenanspruch als „Trendsetter zwischen großen Namen und spannenden Newcomern aktueller Pop- und Clubkultur“ zu vermitteln, wird nach wie vor hoch gehalten.
Im Mai hat die Stadt Köln in einer Studie die interkulturellen und internationalen Veranstaltungen der Kommune untersuchen lassen. Nicht weiter überraschend kam dabei heraus, dass die Herkunftsländer der in der Stadt lebenden Migranten, aber auch die asiatische und afrikanische Kultur unterrepräsentiert sind.
In der Landwirtschaft nennt man sie Subventionen. In der Kultur spricht man von Fördermitteln. Beide meinen das Gleiche: Öffentliche Gelder aus dem Steuersäckel.
Cio-Cio-San hat sich herausgeputzt. Sie will sich unterscheiden von den billigen, Kaugummi kauenden Huren in kurzem Rock und langen Plateau-Stiefeln, die in Wahrheit ihre Kolleginnen sind.
Wir Musikschreiber hassen den Festivalsommer. Der Sound auf den Open-Air-Bühnen ist in der Regel breiig, man muss für jede Kleinigkeit anstehen und zusätzlich leidet unsere vornehme Konzertraum-Blässe.
Moers und Mülheim liegen sowohl geographisch wie im Alphabet relativ nah beieinander. Das ändert sich diesmal gravierend im Juni, wenn beide Kulturstädte sich dem Thema Jazz zuwenden:
Es dauert keine fünf Minuten, da trällern die beiden Hauptdarsteller schon den Hit des Abends: „I get a kick out of you“. Cole Porter hatte sich 1934 zur Uraufführung seines „Anything Goes“ diese ungewöhnliche Musical-Dramaturgie einfallen lassen, um das snobistische New Yorker Publikum zur Pünktlichkeit zu erziehen.
Der Realismus der Renaissance-Malerei nördlich der Alpen ist sensationell. Das betrifft nicht nur die erste Malergeneration, sondern etwa auch den etwas später geborenen Joos van Cleve (1485-1540).
Gehen Sie gern in die Oper?
„Wer geht schon gerne hin. Ich auch nicht. Aber das darf ich natürlich nie sagen, das ist ja mein Beruf, ich verdiene damit mein Geld.“

Anfassen statt digitalisieren
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