Auch 25 Jahre nach seinem Tod beschäftigt Andy Warhol noch die Kunstszene und der Einfluss seines Werkes scheint unablässig zu wachsen. Gleich vier Mal sieht man seine Gestalt mit weißer Perücke in der neuen Produktion „Hot Dog“ des in Köln lebenden Choreographen Massimo Gerardi auftauchen, wenn zwei Tänzerinnen (Lisa Gropp, Morgane de Toeuf) und zwei Tänzer (Lusiano Ariel Lanza, Riccardo Sbrighi) in seine Maskerade schlüpfen. Auch Gerardi zählte zum kreativen Pool des movingtheatre.de, das in diesem Jahr aufgrund finanzieller Nöte zerbrach. Jetzt präsentiert Gerardi in der Alten Feuerwache ein Klang- und Bildgewitter, das die Pop Art zitiert und in besonders inspirierten Momenten Warhols Bildserien grotesk karikiert.
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