Unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“ widmet sich die von Armin Farzanefar kuratierte Filmreihe dieses Jahr sozialen, ökologischen und geschichtlichen Fragen. Nach dem gefeierten Berlinale-Beitrag „Karaman“, um eine selbstbewusste Studentin mit Kopftuch, befassen sich „Where is My Mother Tongue“ und „Die Stimme meines Vaters“ mit aussterbenden Sprachen und dem Verdrängen kurdischer Geschichte. Imre Azens angriffslustige Dokumentation „Ekumenopolis“ zeigt Istanbul einmal als erbarmungslose Megacity, während sich „Allah in Ehrenfeld“ und „Ich liebe dich“ dokumentarisch die Integrationsbemühungen im Spannungsfeld von Religion und Sprachtests vorknöpfen.
„Tüpisch Türkisch“ I 8.-11.11. I Filmhaus
Das Programm:
Do. 8.11.:
19.30 Uhr: Future Lasts Forever (OmU, mit Gespräch)
21.15 Uhr: Karaman (OmU)
Fr. 9.11.:
19.15 Uhr: Kurzfilmprogramm: Turkish A+ / Where is My Mother Tongue
21.30 Uhr: Die Stimme meines Vaters (OmU)
Sa. 10.11.:
17 Uhr: Kurzfilm: Damn the Dams
18 Uhr: Village - Yurt (OmeU)
20.30 Uhr: Ekumenopolis (OmU)
So. 11.11.:
16 Uhr: Allah in Ehrenfeld - Der Bau der Kölner Moschee
18 Uhr: Ich liebe dich (OmU)
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