Es gibt 407 Beiträge von Raspa
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19.01.2009
50er Jahre. Vorstädte im Osten der Staaten. Erdrückende Enge. Nur halb gewollte Kinder. Wunsch auszubrechen. Der Psychopath als der Hofnarr, der die Wahrheit sagt. Am Ende: Ausweglosigkeit. Das Geplapper geht weiter. Großes Schauspielerkino. Unbedingt ansehen.
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12.01.2009
Ich schließe mich Kinokeule weitgehend an: Das Ende ist etwas zu versöhnlich - ob da die Produzenten ihre Hand mit in der Endfassung hatten, um den Film nicht allzu düster ausklingen zu lassen? Sonst aber ein Mafia-Drama, das den Vergleich mit amerikanischen Streifen nicht zu scheuen braucht und das eine vorzügliche Besetzung aufweist. Auch ich empfehle dringend die Originalfassung, damit man das oft sehr komische Russian-English genießen kann.
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01.01.2009
Diese Überschrift mag überraschen bei einem Film von 150 Minuten Länge. Und doch ist es so: Einige wesentliche Aspekte des Romans werden ausgelassen oder nur rasch angetippt, weil Breloer die vielen Handlungsstränge des gewaltigen Familienepos in diesen zweieinhalb Stunden unterbringen möchte. Ich denke, man hätte den Mut haben sollen, zwei Kinofilme herzustellen und diese nacheinander in die Theater zu bringen ( eine solche zweiteilige Fernsehfassung soll ja produziert worden sein ). Dann hätte man z.B. die Zeit gehabt, Thomas Manns faszinierende Darstellung von Hannos Leiden am und im Gymnasium zu zeigen. Allerdings muss ich sagen, dass einige Verrisse in der Presse, besonders in der "Zeit", reichlich überzogen sind. Der Film ist trotz mancher Einschränkungen ( siehe Colonias Beitrag ) durchaus ansehenswert. Die Darsteller sind durch die Bank vorzüglich, wobei ich Jessica Schwarz und August Diehl besonders hervorheben möchte.
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07.12.2008
Soll heißen, dass ich alles, was socsss geschrieben hat, nur unterschreiben kann. Anmerken möchte ich noch, dass in mehreren Kritiken P. Cruz weit über die anderen Darstellerinnen gestellt wird. Dies erscheint mir ein wenig ungerecht, denn sie spielt zwar toll, hat aber auch eine sehr dankbare Rolle. Wie Rebecca Hall die ein wenig biedere Vicky verkörpert, das ist weniger spektakulär, verlangt aber mindestens ebenso viel Schauspielkunst. Woody Allens große Kunst besteht eben nicht in innovativen Filmtechniken, sondern in seiner Fähigkeit, aus seinen Darstellern wirklich das Beste herauszulocken.
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28.11.2008
Die Macher dieses Films sind in der Tat Profis, dazu wurde alles Lobende schon gesagt. Diejenigen jedoch, die sich einen so aberwitzig dämlichen deutschen Titel ausdenken, die sind alles andere, nur keine Profis.
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20.11.2008
Ja, es stimmt schon, dass die Figuren recht flache Charaktere sind. Ihre Dialoge wirken oft ziemlich papieren. Das Ende ist allzu sehr ausgewalzt. Und wie soll man der Wokalek ( Luise ) abnehmen, dass sie ihre Kindheit und Jugend in Berchtesgaden verbracht hat, wenn man nichts davon in ihrer Aussprache und Intonation wahrnimmt? Aber: Die Szenen, die Auf- und Abstieg in der Bergwand zeigen, sind großartig, sind atemberaubend. Deshalb bin ich letztlich doch froh, mir die letzte Vorstellung, in der der Film bei uns noch gezeigt wurde, angesehen zu haben. Denn dies ist nun wirklich ein Film, bei dem man nicht auf die DVD warten sollte.
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30.10.2008
Eine einfache Ansicht: Mehr habe ich nicht beizutragen. Und die wäre, dass ich seit Jahren keinen zugleich so widerwärtigen und dank der Kunst von Day-Lewis so faszinierenden Charakter wie diesen Plainview im - nein, leider nicht im Kino, sondern nur im Fernsehsessel gesehen habe. Der Film lief ja damals wirklich nur ganz kurz in unseren Theatern, bei uns in Krefeld sogar überhaupt nicht, wenn ich mich recht erinnere. Schade, sehr schade.
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25.10.2008
Der Film hat die typischen Stärken und Schwächen eines Debüts: Interessante Typen, von wenig bekannten Darstellern verkörpert, viel Atmosphäre, manch witziger Einfall. Auf der Minusseite ein Hang zu allzu bemühtem Tiefsinn und ein oft doch etwas sehr schleppendes Tempo. Insgesamt nicht übel, aber auch nicht der ganz große Wurf.
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27.09.2008
Die Besetzungsliste ist ein wahres Who`s Who anspruchsvoller Schauspielkunst, von Vanessa Redgrave bis Glenn Close. Trotzdem bleibt von dem Film nicht viel haften. Es ist alles ein wenig zu hochglanzhaft, zu sehr mit dem Weichzeichner gestaltet. Die Vorlage, der Roman "Evening", stammt von Susan Minot, einer wirklich hervorragenden amerikanischen Autorin. Besonders empfehlenswert ist "Monkeys", ein wunderbarer kurzer Roman über eine Großfamilie. Ich glaube nicht, dass Minot mit dieser Adaption ihres Buchs "Evening" ganz glücklich ist.
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24.09.2008
Haußmann kann es also noch. Ich kann mich den vorangegangenen Lobliedern nur anschließen. Ein charmanter Film, eine deutsche Komödie ohne jede teutonische Schwerfälligkeit, Darsteller und Dialoge, die einfach Spaß machen. Was will man mehr?

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