Guter Film im Kino – aber nicht in Köln? In einer Beinahe- Millionenstadt wie Köln eigentlich unvorstellbar.
Die anstehende Digitalisierung der Kinobranche wird im Wesentlichen getrieben durch die Einsparungsmöglichkeiten für Filmverleiher, die bei rund 900 € pro Kopie liegt.
David Sieveking, Jahrgang '77, arbeitete bereits als Cutter, Regieassistent und Schauspieler für das Fernsehen, bevor er in Berlin Regie studierte. Nach diversen Kurzfilmen ist „David wants to fly“ sein erster Kinofilm.
Der klassische Kölner Kinogänger ist zwischen 19 und 45 Jahre alt und hat einen gehobenen Bildungsabschluss. Der Grund für einen Filmbesuch ist neben der Kinoatmosphäre und der Gelegenheit, seine Zeit dort mit Freunden zu verbringen, immer noch der Film selbst.
So langsam gewöhnt man sich an den alternierenden Austragungsort des Festivals, das diese Besonderheit bereits im Namen anführt: Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln (IFFF) findet vom 14.-18. April in diesem Jahr wieder in Köln statt.
Freitag, 5. März: Obwohl die Veranstalter die etwas lichten Reihen monierten, denn tags davor war man in Düsseldorf vor ausverkauftem Haus aufgetreten, versetzten zwei der vier brasilianischen Hauptdarstellerinnen von „Antonia“ auch das Publikum des Rex in Begeisterung.
Am bekanntesten ist der 1981 in London geborene Ben Barnes für seine Interpretation des Prinzen Kaspian in den Verfilmungen der „Chroniken von Narnia“. Deren dritter Teil, „Die Reise auf der Morgenröte“, kommt bei uns im Dezember in die Kinos. Aktuell ist Barnes in der Titelrolle von Oliver Parkers Oscar Wilde-Verfilmung „Das Bildnis des Dorian Gray“ zu sehen, wo er nach „Easy Virtue“ zum zweiten Mal an der Seite seines Landsmanns Colin Firth spielt. „Easy Virtue“ soll in Deutschland Ende Juni anlaufen. 2010 ist das Jahr von Ben Barnes.
Für die Mehrheit der Kinozuschauer in aller Welt bieten Filme wohl in erster Linie eine Ausflucht aus ihrer Alltagsrealität, eine notwendige Ablenkung vom täglichen Einerlei. Aber Kino hat seit jeher auch politische Statements transportiert, konnte und wollte aufrütteln und die Gesellschaft auf Missstände aufmerksam machen. Im März 2010 wurde mal wieder deutlich, dass die Meinungsfreiheit nicht in allen Ländern respektiert wird und dass man auch als politisch engagierter Filmemacher ins Visier der Machthabenden geraten kann. Der iranische Regisseur Jafar Panahi („Offside“) wurde am 1. März zusammen mit weiteren Familienangehörigen in seinem Haus in Teheran verhaftet. Panahi hatte mit seinen unabhängig hergestellten Arbeiten seit 1995 in Cannes, Locarno, Venedig, Valladolid und Berlin einige der wichtigsten internationalen Auszeichnungen gewonnen.
„Avatar“ dürfte seit vielen Jahren wieder der erste Film sein, der die 10 Millionen Besucher-Grenze in Deutschland geknackt hat. Zwar liegen wir damit deutlich niedriger als im einwohnerärmeren Frankreich, das bereits die 14 Mio.-Grenze überschritten hat, dennoch stellen die blauen Fantasiegestalten ein einzigartiges Ergebnis dar.
Die Wiener Regisseurin Jessica Hausner, Jahrgang ’72, gewann bereits mit ihrem Diplomfilm „Interview“ 1999 in Cannes den Prix du Jury der Cinéfondation. Gemeinsam mit Barbara Albert („Böse Zellen“) u.a gründete sie die Produktionsfirma Coop99. Nach „Lovely Rita“ und „Hotel“ ist „Lourdes“ ihr dritter Kinofilm.

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