Es gibt 412 Beiträge von Raspa
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03.01.2005
Dieser Film setzt keine neuen Maßstäbe für das Genre der Filmkomödie. Aber wer einfach einen witzigen Film zur Entspannung sucht, ist hier genau richtig aufgehoben. Die Grundidee und auch das typische Arsenal an Dörflern erinnert sehr an "Ned Devine", der ja vor einigen Jahren ziemlich erfolgreich war. Aber so what? Der Film macht Laune, man darf eben nur keine allzu hohen Ansprüche haben. Uns hat er gefallen.
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25.12.2004
Halbe Treppe heißt Uwes Imbissbude im Film, und halb oben oder halb unten sind auch die Charaktere, die uns darin begegnen. Ansonsten stimme ich mit allen lobenden Rezensionen überein, besonders mit der von Colonia, und brauche deshalb nicht bereits gesagtes wiederholen. Ich hatte den Film im Kino verpasst, aber zum Glück liegt er ja jetzt auf DVD vor. Also: Unbedingt anschauen!
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25.12.2004
So der - sehr viel schönere - Originaltitel, der in seiner Mehrdeutigkeit gut zu der bewussten Unschärfe des Films passt. hat jemand die Kritik in der Süddeutschen gelesen? War vielleicht etwas übertrieben enthusiastisch, denn ein paar kleine Schwächen hat der Film schon, aber im Prinzip teile ich Fritz Göttlers Bewunderung, vor allem für die darstellerischen Leistungen. Nur darf man sich nicht nach dem deutschen Titel richten und einen rasanten Thriller erwarten. Wer dies tut, muss notwendig enttäuscht werden. Wer aber raffinierte psychologische Kammerspiele schätzt, kommt auf seine Kosten.
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29.11.2004
Ich habe mir diesen Film ausgeliehen, um einen amüsanten Abend zu verbringen. Tatsächlich ringt einem "Management Anger" aber selbst im Originalton nur ab und zu ein müdes Lächeln ab. Sogar Nicholson wirkt wenig inspiriert, und Sandler ist einfach nur schlaff.
Nichts gegen reine Unterhaltungsfilme, aber gerade die müssen dann auch gut gemacht sein! Dieser Film ist dagegen nur ein lauwarmer Aufguss von früheren und besseren Komödien.
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21.11.2004
Otello hat recht: Der Film hat keinen echten roten Faden, keine kohärente Geschichte.
Aber: Das Lob der anderen Forumsteilnehmer ist dennoch berechtigt. Man wird auf eine lange Reise mitgenommen, und die folgt eben nicht den üblichen Regeln des Spannungsaufbaus aus dem Grundkurs für Drehbuchautoren. Ich schließe mich also den Empfehlungen an und rate: Nicht versäumen!
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28.10.2004
Diesen Film niederzumachen ist leicht. Er ist unrealistisch, die Charaktere sind nicht "rund", sondern "flach", er ist einfach nur märchenhaft.
Aber bei diesem Wort kann die Bewertung eben auch umkippen: Auch wir Erwachsenen brauchen ab und zu - zwischen Fight Clubs, Untergängen und malas educaciones - ein Märchen. Und wenn es dann nicht allzu kitschig ist, sondern sich ein wenig französiche Leichtigkeit bewahrt, dann, ja dann darf auch der kritische Cineast sich einen solchen Film ruhig mal zu Gemüte führen und ein paar verstohlene Tränen wegwischen, bevor er das Kino verlässt ...
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15.10.2004
Nach so viel klugen Betrachtungen hier nur eines: Bruno Ganz ist einfach überwältigend gut. Allein seinetwillen lohnt es sich, diesen Film anzusehen. Ich wüsste keinen anderen, der Hitler darzustellen in dieser Weise vermocht hätte.
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27.07.2004
Interessant auf der DVD ist besonders das Interview mit den beiden spanischsprachigen Hauptdarstellern. Man erfährt daraus einiges über die Bedeutung des Latino-Publikums in den USA und über ihre spezifische Sichtweise.
Ansonsten stimme ich weitgehend mit Möntis kluger Kritik überein, finde allerdings den Plot etwas allzu konstruiert. Aber sehenswert ist ein neuer Eastwood allemal.
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26.07.2004
Mit dem Titel will ich sagen, dass die Art und Weise dieses Films ( und seines Vorgängers ) eigentlich sehr französisch ist, ein bissschen am die nouvelle vague erinnert. Am Anfang scheint das Gespräch der beiden noch ein eher oberflächliches Geplänkel zu sein, aber spätestens bei der Fahrt im Auto geht es wirklich um ganz essenzielle Dinge, und da dürften jedem Zuschauer mit ein wenig Lebenserfahrung bittersüße Gedanken durch den Kopf gehen. Zum Glück steigt Céline dann ja doch nicht aus, und so erlebt man die schöne Schluss-Szene in ihrer Wohnung mit, eine Szene,die einen wunderschönen Schluss hat. Fortsetzung in einigen Jahren? Warum nicht, Truffaut hat ja vorgemacht, dass so etwas funktionieren kann.
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25.07.2004
Ein Film, in dem tolle Schauspieler/innen ihrem Affen Zucker geben können, allen voran Glenn Close und Chris Walken, und ihnen zuzuschauen macht auch durchaus Spaß. Die Story selbst ist, zumindest für das Jahr 2004, ein wenig flach, von Satire kann man da wirklich nicht reden. Aber für einen kurzweiligen Kinoabend reicht es schon, und das ist ja auch schon was, auch wenn etwas mehr Biss sicherlich nicht geschadet hätte.

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