Schon zu Schulzeiten zog es die 1981 in Berlin geborene Nora Tschirner auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Vor zehn Jahren sah man sie dann zum ersten Mal auf der Leinwand. Serienrollen und eine Moderatorentätigkeit für MTV folgten. Mit „FC Venus“ und insbesondere „Keinohrhasen“ von und mit Til Schweiger wurde sie dann endgültig zum Star.
Das war mal ein Aufgebot: Jürgen Vogel, Joachim Król, Nicolette Krebitz, Wotan Wilke Möhring, Mathias Brandt, Hannelore Elsner und weitere Prominenz aus der Filmbranche liefen am Abend des 2. November ganz entspannt im Blitzlichtgewitter zahlreicher Fotografen und Kameraleute über den Roten Teppich vor dem Theater am Tanzbrunnen in Köln.
Seit zehn Jahren widmet sich die Internationale Filmschule in Köln (ifs) dem Handwerk des Filmemachens. Dabei richtet sich der Blick auch nach vorne, auf die Möglichkeit, neue Wege zu gehen. Das zeigte auch eine kleine Vortragsreihe im Cinedom anlässlich des runden Geburtstags.
Ja, es gibt sie noch: eherne Christen. Während sich die Medien heute eifrig auf die zahlreichen Sünder vorm Kreuze stürzen, erzählt das Kino auch mal von den weißen Schafen unter all den schwarzen. So wie jetzt zur Weihnachtszeit mit dem Drama „Von Menschen und Göttern“, eine auf wahren Ereignissen basierende Geschichte über neun Mönche in einem Kloster in Algerien, die sich entscheiden müssen, die eigene Haut zu retten oder den selbstlosen, christlichen Gedanken vorzuleben.
Zusammen mit ihrem Partner Tom Tykwer hat Marie Steinmann 2008 in Kenia ein Pilotprojekt gestartet: Mit einer deutschen Filmcrew ermöglichten sie es jungen Afrikanern, sich als Filmemacher auszuprobieren.
Manchmal klopft die Außenwelt an die Wände des kleinen und schmucken Saals im Endstation-Kino in Bochum-Langendreer. Dann lässt eine passierende S-Bahn vom anliegenden Bahnhof die Erde ein wenig zittern. Man ist, wie es sich für die Location eines „Filmfestivals des Ruhrgebiets“ gehört, dicht von gewerblich genutzten Gebäuden umbaut. Die volle künstlerische Freiheit spielt sich dagegen auf der Leinwand ab. Wie jedes Jahr ist alles erlaubt, was den Blick aufs Revier individuell genug gestaltet hat. 34 Filme sind im Programm.
Bis vor einem Jahr gab es im Kino im Vorprogramm einen Spot, der einen Vater im Gefängnis zeigte, der dort wegen Urheberrechtsverletzungen einsaß. Draußen sangen seine Kinder ein Geburtstagslied und die Mutter sagte zu ihnen:
Mitte November zieht es wieder Macher, Darsteller und vor allem Fans des deutschsprachigen Films in die pittoreske Innenstadt Lünens. Das dortige Kinofest bietet auch in seiner 21. Auflage die reizvolle Spannung zwischen Rotem Teppich und kreativer Nachwuchsarbeit.
1972 wurde Mark Waschke in Wattenscheid geboren. Nach einer Schauspielausbildung an der Ernst Busch-Hochschule war er in etlichen Stücken an der Schaubühne in Berlin zu sehen. Seit 2005 tritt er auch verstärkt in Film und Fernsehen in Erscheinung. Seiner Rolle als Thomas Buddenbrook in Heinrich Breloers Thomas Mann-Verfilmung folgt nun die Hauptrolle in „Habermann“, in dem Waschke einen Unternehmer im Sudetenland spielt, der es während des Zweiten Weltkriegs mit den NS-Besatzern zu tun bekommt.
Angela Schanelec, Jahrgang '69, hat in den 80er Jahren in Frankfurt Schauspiel studiert. Nach einigen Theaterengagements studierte sie in den 90er Jahren in Berlin Regie. Seit 1995 dreht sie Spielfilme, darunter „Mein langsames Leben“ (2001), „Marseille“ (2004) und „Nachmittag“ (2007).

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