Die Tänzer gehörten zu den ersten, die Anfang der 90er Jahre vom Rhein an die Spree abwanderten. „Inzwischen sind viele Tänzer wieder aus Berlin zurückgekommen“, beobachtet Beate Sokoll, die Künstlerische Leiterin der Reihe Tanzkonkret in der Kölner Orangerie.
Eigentlich ist es todtraurig. Andererseits sollten sich die Musikfreunde freuen. Karten fürs Konzert und für die Oper werden momentan verramscht. Der Eindruck entsteht, weil Gutscheine für die subventionierten Tempel allüberall angepriesen werden.
Zu ihrem 15. Geburtstag werben die „Impulse“ auf Plakaten und Flyer mit zwei 8-10jährigen Jungs in Lederhosen, die Händchen haltend auf einer Wiese vor eine Bergkulisse stehen.
Man muss sich einsehen, ein Gespür für Distanz und Nähe gewinnen, vor und zurück gehen und nach einiger Zeit wieder zum Bild zurückkehren. Die Malereien des Belgiers Raoul De Keyser wie auch die des Dänen Per Kirkeby sind nichts für den schnellen Blick.
Promis und Sternchen sonnen sich gern im Gewitter der Blitzlichter. Die Fotografen suchen immer den Star, und der steht, geht oder sitzt stets ganz vorn, an der Rampe. Beim Jazz ist das etwas anders. Bei ganz jungen Bands hat der das Sagen, der einen Proberaum hat.
Der Weg von der Geschichte zum Mythos ist kurz. In Hollywood wurde diese Distanz ohnehin als fiktiv angesehen. So bediente man sich in Zeiten des Monumentalfilm-Booms gerne der Erzählung über den jüdischen Fürsten Judah Ben-Hur.
Hagen gibt dem Ballett noch eine Chance. Münster verlängert dem Tanztheater-Chef den Vertrag. Dortmund baut das Ballett unter dem erfolgreichen Chef-Choreographen Xin Peng Wang zur „Dritten Sparte“ aus.
So sehen seit vielen Jahrhunderten idealisierte Feldherren aus: straff im Rücken, von hoher Statur, ein waches Auge und ein mildes Lächeln. Kurt Masur kehrte mal wieder nach Köln zurück.
Zusammenbruch oder Sündenfall? Es steckt beides in der englischen Formulierung „After the Fall“, mit der das Goethe-Institut ein Projekt zum 20jährigen Wendejubiläum überschreibt.
Die Verlängerung wurde per E-Mail mitgeteilt. Ja, die Meisterwerke des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Museum Folkwang kann man bis November in der Villa Hügel sehen.

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