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Thema.

Schlechte Gesellschaft

Christoph Butterwegge über Politik und Entpolitisierung – Thema 09/13 Welche Wahl

Herr Butterwegge, nach der letzten Bundestagswahl kam das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz". Erwarten Sie heuer einen ähnlichen schwarz-gelben Renner?
Christoph Butterwegge: Die FDP möchte sicherlich den Solidaritätszuschlag kippen, wenn sie denn kann. Damit würden einmal mehr die Besserverdienenden gefördert.

„Energiewende in Gefahr“

Tobias Austrup über den Sinneswandel von Schwarz-Gelb – Thema 09/13 Welche Wahl

choices: Herr Austrup, wie teuer kommt uns der Wandel in der Klimapolitik?
Tobias Austrup: Die Frage müsste lauten: Was kostet uns ein „Weiter so?“. Der ehemalige Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern hat diese Frage deutlich beantwortet: Die Schäden, die eine massive Erderwärmung verursachen wird, kosten die Bürger viel mehr als die schnelle Senkung der CO2-Emissionen.

„Politik darf nicht käuflich sein“

Timo Lange über die Grenzen der politischen Einflussnahme – Thema 09/13 Welche Wahl

choices: Herr Lange, Ist Lobbyismus per se mit Demokratie inkompatibel?
Timo Lange: Undemokratisch ist es, wenn einige wenige durch intransparente Einflussnahme und mit viel Geld im Rücken ihre Interessen zu Lasten der Allgemeinheit durchsetzen. Politische Interessenvertretung gehört zur Demokratie, aber wir brauchen klare Regeln und Schranken. Politik darf nicht käuflich sein.

„Kommunale Nöte“

Dr. Gerd Landsberg über Finanzen und Investitionsstaus – Thema 09/13 Welche Wahl

choices: Herr Dr. Landsberg, gibt es eine Partei, die sich nicht für die kommunale Selbstverwaltung ausgesprochen hat?
Dr. Gerd Landsberg: Natürlich sprechen sich alle Parteien für die Stärkung der Städte und Gemeinden aus. Diesem Bekenntnis müssen Taten folgen. Wir brauchen grundlegende Reformen auf dem Weg von Vater Staat hin zum Bürgerstaat.

Sage mir, was Du isst ..

Sophie Herr über Vertrauen und Lebensmittel – Thema 09/13 Welche Wahl

Frau Herr, schaffen die aktuellen Gesetze bei Lebensmitteln Klarheit für die Verbraucher?
Sophie Herr: Lediglich 40 Prozent der Verbraucher finden die Angaben auf Lebensmittelverpackungen verständlich. Das zeigt eine begleitende Untersuchung zum Projekt Lebensmittelklarheit.

„Jedes Land macht sein eigenes Europa“

„Kursbuch“-Herausgeber Armin Nassehi über die europäische Öffentlichkeit – Thema 09/13 Welche Wahl

choices: Herr Nassehi, gibt es in der EU ein Demokratiedefizit?

Armin Nassehi: In Europa ist ein Mechanismus außer Kraft gesetzt ist, der in den nationalen Demokratien überall funktioniert: Nämlich, dass Regierungen durch eine Opposition gezwungen werden transparent zu machen, warum sie gewisse Entscheidungen fällen.

„Die Grenze zwischen legitim und korrupt ist fließend“

Marion Stein von Transparency International über Korruption – Thema 09/13 Welche Wahl

Im „Globalen Korruptionsbarometer“ gelten Parteien und Medien als besonders korrupt – warum?
Justiz und Polizei schneiden in diesem Barometer besonders gut ab. Parteien und erstmals auch Medien dagegen besonders schlecht.

Guten Appetit

Essbare Städte von Andernach bis Zürich – Thema 08/13

Die britische Tageszeitung „The Observer“ hat jüngst eine Liste der „50 wichtigsten neuen Radikalen“ der Insel veröffentlicht. Aufgeführt werden dort Personen und Projekte, die mit ihrem sozialen und politischen Engagement „auf radikale und kreative Weise“ wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität im Lande beitragen.

Tragödie oder Happy End?

Eine (sehr) kurze Geschichte des Gartenbaus als Gemeingut – Thema 08/13 Urban Gardening

Gemeingüter haben Konjunktur. Nicht nur im Gartenbau, auch in der Wissenschaft (Open Access) oder in der Software (Open Source). Allen gemeinsam ist ein historisches Vorbild. Seit dem Mittelalter hatte fast jede Gemeinde Ackerflächen, die von allen Bewohnern gemeinsam bewirtschaftet werden konnten – die sogenannten Allmende.

Betreutes Gärtnern

Katrin Ivanov über Urban Gardening, Knowhow und Dienstleistung – Thema 08/13

choices: Frau Ivanov, Urban Gardening als Dienstleistung. Geht das?
Katrin Ivanov: Das, was wir machen, ist ja nur ein Aspekt des urbanen Gärtnerns. Die Bandbreite ist riesig. Bei der GemüseSelbstErnte gehört die Dienstleistung zum Konzept. Ohne einen Landwirt, der die Gärten anlegt, würde es nicht funktionieren.

Neue Kinofilme

Obsession – Du sollst mich lieben

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