Joseph Roths früher Roman „Hiob“ (1930) über einen von Schicksalsschlägen getroffenen jüdischen Familienvater kommt in Köln und Bonn in zwei Inszenierungen auf die Bühne.
In Sibylle Bergs Stück „Viel gut essen“lästernmännliche Mittelständlerüber Migranten, Frauen, Homosexuelle und Muslime. Die inszenatorischen Lösungenam Schauspiel Köln sind ungewöhnlich.
Die Bühnenfassung von Navid Kermanis „Vierzig Leben" reicht vom Kölnischen aus mit zum Teil heiklen Themen in Richtung des Universellen.
Das Taat-Duo verschränkt mit der Installation „Hall02" Theater und Raum. Der Besucher betritt einen Parcours aus 25 Räumen und fühlt sich wie Teil eines Experiments.
In der Welt des Großkapitals hat jeder seine eigene Deutung der Krise. „Das Himbeerreich“ zeigt Verantwortliche, die sich der Verantwortung entziehen.
In den Bad Godesberger Kammerspielen inszeniert Sebastian Kreyer Anton Tschechows bissiges Stück „Möwe“, das von Theater, Literatur und dem Kulturbetrieb handelt, als boulevardeske Soap-Opera.
Alice Buddeberg,die Hausregisseurin des Bonner Theaters, spricht über die mit Autor Thomas Melle vorgenommene Verdichtung von Shakespeares Königsdramen zu zwei dreistündigen Vorstellungen, in denen die psychische Seite des Königsdaseins beleuchtet wird.
Das Köln Comedy Festival setzt mit 150 Künstlern zum Frontalangriff an; am 16. Oktober soll es losgehen.
Über die Entscheidung des Theaterbeirates zur Konzeptionsförderung 2015-2018 sind erste Details durchgesickert. Die kaum manövrierfähige Freie Szene muss weiter bangen.
Am Theater der Keller und am Theater der Bauturm bereiten Regisseurinnen Produktionen vor, die sich mit Ehe- und Liebesproblematiken beschäftigen: Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen" und Azar Mortazavis „Ich wünsch mir eins".

Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Rache und Gerechtigkeit
Feministische Version der „Orestie“ am Schauspiel Köln – Prolog 02/26
Hüpfen, nicht denken
„Du musst dich entscheiden!“ am Schauspiel Köln – Auftritt 02/26
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
„Als säße man in einem flirrenden Zirkuszelt“
Regisseur Sergej Gößner über „Der fabelhafte Die“ am Comedia Theater – Premiere 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Auszeit der Ewigkeit
„Pyrofems“ von Wehr51 im Studio Trafique – Auftritt 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Man spürt den Theatermenschen“
Dirigent Daniel Johannes Mayr über die Bonner Wiederentdeckung der Oper „Die Ameise“ – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Über zwei Ikonen
„Marlene Piaf“ am Theater der Keller – Theater am Rhein 12/25
„Ein armes Schwein, aber auch ein Täter“
Regisseur Hans Dreher und Schauspielerin Laura Thomas über „Laios“ am Theater im Bauturm – Premiere 11/25
Von der Aufgabe des Denkens
Audiowalk „Jeder stirbt für sich allein“ in Köln – Auftritt 11/25
Gegen sich selbst antreten
„Fünf Minuten Stille“ am Kölner FWT – Theater am Rhein 10/25
Utopie auf dem Rückzug
Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ am Theater Bonn – Prolog 10/25